* Blumenpuste

Annakdoten aus dem Alltag

Archiv für das Schlagwort “Kopenhagen”

Tag 7: Ab in den Süden

Montag, 31. März 2014

Überraschung des Tages: In Deutschland ist Frühling und es ist warm.

Moment des Tages: Gespenstiger Nebel während der Überfahrt nach Deutschland. Diese Raucher heutzutage…

Sensation des Tages: Ein besonderes Bonbon war die partielle Fahrt im Dunkeln, die der RE zwischen Stuttgart und Tübingen eingerichtet hatte. Und das ohne Aufpreis.

Geheimtipp: Nicht im März in die Ostsee gehen! Die Spätfolgen schlagen zu, wenn du nichtsahnend nach Hause fährst und verfolgen dich tagelang.

Soundtrack des Tages: Tütensuppen-Totalitarismus

Zitat des Tages: „Welcome to Germany!“ (Eine Dänin im Zug, als nach Ankunft in Deutschland die erste Verspätung der DB durchgesagt wurde.)

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Tag 6: SonnTag

Sonntag, 30. März 2014

Wetter: Sonnig, aber maximal 12 °C. Super zum Fahrrad fahren. Schlecht zum Baden.

Gesehen: Assistens Kirkegård, Sonne, Wasser, Menschen, Rosenborg Slot, mehr Wasser, Meerwasser.

Gelernt: Auf dem Friedhof darf man picknicken, Fahrrad fahren, joggen und sich sonnen, er ist quasi ein Stadtpark. Und Kierkegaards Grab ist doch kein Mythos.

Moment des Tages: Albernheit am Strand. Mentales melodramatisches Drehbuch zu Liebe meines Lebens mit Taschentüchern, Schwänen, Meer und Sonnenuntergang.

Sensation des Tages: Ein LKW von IKEA hat Plastikliegestühle am See in Kopenhagen verteilt, weshalb der halbe Stadtteil ans Wasser kam, um die Sonne zu genießen.

Dummheit des Tages: Baden in der Ostsee. Es. War. So. Kalt.

Soundtrack des Tages: Happy

Zitat des Tages: „Was passiert eigentlich, wenn wir Tütensuppe in das Aquarium einrühren. Oder Lebensmittelfarbe?“ (Anna)

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Tag 4: Wasser und Luft

Freitag, 28. März 2014

Wetter: SOOOOOONNE!

Geheimtipp: Mit dem Fahrrad durch Kopenhagen fahren. Man hat überall Vorfahrt und kann fahren, wohin man will.

Moment des Tages: Der Tag war ein riesiger einzigartiger Moment. Fahrrad fahren, kleine und große Entdeckungen in der Innenstadt, Kekse, Wind über den Dächern der Stadt, endlose Weite am Strand, die sinkende Sonne am Meer, Musik, Abendessen am Kanal, eine hyggelige Bar, Schaukeln unter Sternenhimmel. 100 % Erholung.

Gelernt: Ein Shawarma Sandwich reicht für den Rest des Lebens.

Rezept des Tages: Sandkuchen. Man nehme eine Tüte Kekse, lasse sie vom Gepäck zermalmen und löffele sie anschließend aus. Hier bietet sich die Gelegenheit, die Tüte mit richtigem Sand aufzufüllen, der dem Kuchen einen salzigen Geschmack verleiht, sodass der Zucker-Salz-Ausgleich im Körper wiederhergestellt ist.

Soundtrack des Tages: Im Garten von Gettis // Stir it up

Zitat des Tages: „Man muss keinen Ring tragen, um mit einem Familienticket nach Schweden fahren zu können.“

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Tag 3: Insel Sjælland

Donnerstag, 27. März 2014

Wetter: Wolken. Regen. Wolken. Wolken. Ein Sonnenstrahl. Wolken.

Ausschlafen: kann man, man sollte aber vielleicht noch bedenken, dass in der Nebensaison alles ziemlich früh schließt. Genau wie die Sonne.

Schöne Orte: Frederiksborg Slot, Helsingør Havn, Kronborg Slot, Gilleleje Havn

Moment des Tages: Ein riesiger Ballsaal im Hamletschloss Kronborg ganz für uns allein- auf den Spuren von Shakespeares Phantasie ein altes Schloss erkunden.

Geheimtipp: Der alte Fischerort Gilleleje am nördlichsten Punkt der Insel. Frischluft, Fischduft, Meeresrauschen. Hyggelig und friedlich.

Dramatik des Tages: Hamlet-Monolog

Zitat des Tages: „Siehst du, wieviele Touristen hier sind? Zwei!“ (Julia)

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Tag 2: Kopenhagen entdecken

Mittwoch, 26. März 2014

Ziel: København, Free Tour und eigener Stadtbummel.

Wetter: Mütze, Handschuhe, Schal. Und trotzdem zu kalt.

Dänen: lieben es hyggelig (gemütlich).

Australier: verdanken dem Kopenhagener Jørn Utzon das Sydney Opera House.

Überraschung des Tages: Beim Dönermann, auf dessen Toilette das Türschloss fehlte, ging die Tür auf und mit einem lauten „Servus“ kamen fünf Bayern herein, die wir kaum verstanden. Aber aller zwanzig Sätze hatte man doch das Gefühl, wenigstens ansatzweise die gleiche Sprache zu sprechen.

Sensation des Tages: Das dänische Fernsehen interviewte mich an der Kleinen Meerjungfrau zum Kopenhagener Zoo. Fanpost hat mich bisher keine erreicht.

Füße: Waren am Abend noch vorhanden, aber beschwerten sich darüber, als alleiniges Transportmittel fünf Mal die Kopenhagener Innenstadt durchkreuzt zu haben.

Quartier: Frage nie deinen kauzigen Gastgeber aus Höflichkeit nach seinem Hobby, wenn du keinen einstündigen Vortrag über Tauchen und Tauchausrüstung hören möchtest. Nie.

Zitat des Tages: „Wenn du denkst, dass du auf einer Fahrradstraße stehst, stehst du auf einer Fahrradstraße. Wenn du denkst, dass du nicht auf einer Fahrradstraße stehst, stehst du auf einer Fahrradstraße.“ (Stephen) // „Wir können die Zeit nicht zurückdrehen. Aber wir können das Licht ausmachen.“ (Anna)

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Tag 1: Ticket nach Kopenhagen

Dienstag, 25. März 2014

Stationen: Tübingen – Stuttgart – Hamburg – København

Wetter: Bis Kopenhagen gut, bei Ankunft in Kopenhagen Begrüßung durch Regen, Strumböen und 2°C Kälte. Wer fährt eigentlich im März nach Skandinavien?!

Überraschung des Tages: 45 Minuten mit der Fähre von Puttgarden (Insel Fehmarn) nach Rødby (Insel Lolland). Auch ein ICE kann mit der Fähre fahren.

Sensation des Tages: Scheinbar wir im Zug. An dieser Stelle noch ein kleiner Gruß an die verschiedenen Leute, die wir nicht kennengelernt haben, aber die uns nun sehr gut kennen, da sie unseren Gesprächen offensichtlich mehrere Stunden lang zugehört haben, anstatt sich zu unterhalten oder anderweitig zu beschäftigen.

Quartier: Sowas von egal. Wir waren nass, übermüdet nach einer durchgearbeiteten Nacht und wollten nur noch schlafen. Wahrscheinlich sahen wir so mitleiderregend aus, dass wir noch eine heiße Suppe mit Brot vorgesetzt bekamen.

Zitat des Tages: Die Liebe ist nicht kompliziert, sondern die Menschen sind es. // Die Jugend von heute: Unberechenbar. // Gemeinsam einsam. 😉

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